|
|
 |
 |
|
|
 |
|
|
| Home / Wie alles begann |
| |
Die Weihnachtshäuser in Hambach „wie alles begann“
An einem verschneiten Freitag im Dezember 2001 bauten die Bewohner der Bornstr., Anton-Hirschberger-Str. und Bergstr. vor den Weihnachtshäusern eine Schneebar. Die Vorratskeller wurden durchstöbert und der komplette Glühweinvorrat an der Schneebar ausgeschenkt. Doch leider reichte der Vorrat nicht lange, da sich weitere Nachbarn dazugesellten. Spontan wurde ein vorbeifahrendes Auto mit der Bitte angehalten, vom Spar-Markt Glühwein mitzubringen. Es wurde ein feucht-fröhlicher Abend und wir beschlossen, dass wir uns am nächsten Tag wieder an der Schneebar treffen. Auch der nächste Tag wurde lustig, jedoch der Glühwein war schon wieder leer und somit musste Nachschub her. Mittlerweile waren schon über 20 Nachbarn an den Weihnachtshäusern. Spontan durchstöberten auch diese ihre Vorratskeller nach Glühwein, doch dieser reichte ebenfalls nicht lange. Hunger stellte sich ein und wir beschlossen, weiteren Glühwein und Würstchen im Spar-Markt zu holen. An diesem Abend wurde die Idee ins Leben gerufen, im nächsten Jahr für einen guten Zweck an den Weihnachtshäusern Glühwein auszuschenken und den Erlös dem Behindertenheim in Engers bei Neuwied zu spenden. Die Weihnachtshäuser wurden weit über die Grenzen von Hambach bekannt und jeden Abend kamen viele Besucher um die weihnachtliche Atmosphäre zu bewundern. Es kam ein Erlös von 1.000 Euro zusammen, den wir dem Behindertenheim in Engers spendeten. Die Spende wurde für eine Ferienfreizeit im Sommer 2003 verwendet.
Das Jahr 2003 wurde ein voller Erfolg. Erstmals wurden auch Postkarten von den Weihnachtshäusern angeboten. Da sich die Resonanz ständig steigerte, wurden Glühweinkocher für Glühwein, heißen Apfelwein und Kinderpunsch angeschafft. Jeden Abend standen wir nun vor unseren Häusern– ob Regen oder Schnee – und die Besucher kamen von weit her. Auch Nikolaus und Knecht Ruprecht besuchten in einem „roten Flitzer“ die Weihnachtshäuser und alle Kinder hatten viel Freude und stellten sich brav am „Nikolaussammelplatz“ auf und nahmen strahlend ihre Weihnachtstüte in Empfang. Der Gesangverein Hambach sowie ein Kinderchor gaben ein kleines Adventskonzert und beim Radiosender SWR 3 gewannen wird den ersten Preis, als schönstes Weihnachtshaus. Der Preis , ein SWR 3 Elch, <onmouseclick hyperlinktype="url" href="www://swr3.de/info/magazin/kichter/"></onmouseclick>www://swr3.de/info/magazin/lichter/ ist nun unser Maskottchen. Den Erlös von 1.250 Euro spendeten wir dem Antoniushaus in Hochheim für die Errichtung eines Klangraumes, sowie 250 Euro der Gemeinde Hambach, damit im nächsten Jahr Weihnachtsbäume mit Beleuchtung die Gemeinde Hambach erstrahlen lassen. Im Laufe des Jahres 2004 wurde die Entstehung einer Weihnachtshütte geplant und diese im November vor den Weihnachtshäusern aufgebaut. Am 27.11.2004 war es wieder soweit und die Saison 2004 wurde musikalisch auf dem Schifferklavier von Veronica Todorova eröffnet. Am 1. Advent fand vor den Weihnachtshäusern erstmals ein kleiner Weihnachtsmarkt statt. Wie in den vergangenen Jahren besuchte uns der Nikolaus und Knecht Ruprecht, allerdings diesmal als Steigerung auf einem Trike, das komplett mit riesigen Wunderkerzen direkt aus dem Himmel bei uns landete. Selbst die Erwachsenen fühlten sich in ihre ersten Nikolauserinnerungen zurückversetzt. Es wurde ein voller Erfolg. Als einen weiteren Höhepunkt konnten wir den Besuch des Fernsehsender SWR 3 verzeichnen. Der Film ist unter dem Link … abrufbar. Für alle Kinder stellten wir eine Wunschzettelbox auf, woraus am 19.12.2005 sechs Herzenwünsche erüllt wurden. Die Glücklichen waren Lucca Weitzel, Wiebke Norwig, Robin Berg, Nils Berg, Daniel Kretzel und Simone Zimmermann. Die Wünsche reichten über eine Bohrmaschine, einen Weihnachtsbaum mit Beleuchtung, Kuscheltieren, einem Tischtennisschläger und einem Trikot von Borussia Dortmund. Der Erlös von 2.000 Euro wurde an die Freiwilligen Feuerwehr Hambach (600,00 Euro), die DLRG, Ortsgruppe Diez, (600,00 Euro), die Gemeinde Hambach (400,00 Euro) und an die Tsunami-Opfer von Südostasien (400,00 Euro) gespendet.
Sabine Niestroj
Januar 2005
|
|
| |
|
|
|